Gefühle fühlen

Wie sich Sex fühlend verbessern lässt

Eintrag vom: 03.07.2018



Beim Sex entsteht eine Vielzahl von Emotionen, wenn man sie denn haben will. Es kann auch sein, dass jemand Sexualität erlebt, um sich den entspannenden Genuss danach zu verschaffen. Doch wenn sich die Gefühlswallungen nicht mehr zurückhalten lassen, können wir förmlich explodieren. In der sexologischen Sprache wird dies Diffusion genannt. Dann verteilen sich die Emotionen im Körper und breiten sich aus – genauso wie sich auch die sexuelle Erregung ausbreiten kann, gibt es guten Grund, den Emotionen ist wahrsten Sinne des Wortes freien Lauf zu lassen. Die Intensität des sexuellen Erlebens kann sich damit nämlich um ein Vielfaches steigern lassen. Wie emotional jemand eine sexuelle Begegnung erlebt, hängt immer davon an, wie viel Freiheit man sich nimmt. Freiheit, sich einem Partner oder einer Partnerin zu zeigen und die Freiheit, sich selbst als sexuelles Wesen mit unterschiedlichen Gefühlswelten hinzugeben. Wenn das emotionale Sexuelle hinausgelassen werden kann, ist der ein oder andere oft verblüfft, was sich alles angestaut haben kann, dessen wir uns gar nicht bewusst sind. Ob es Lachen, Schreien, Weinen oder rauschartige Momente sind, unser Körper nutzt die sexuelle Entladung, um sich selbst zu regulieren. Man kann sich dies wie eine Art Ballast vorstellen, der beim bzw. nach dem Sex abgeworfen werden kann. Und das schafft Erleichterung. Wenn Sex ohne Emotionen geschieht, kann dies auch eine befreiende Wirkung haben. Jedoch lässt sich der Lustpunkt viel mehr vergrößern und die sexuelle Erregung mehr genießen, wenn wir unsere Gefühle mit hineingeben. Dies lässt sich übrigens ganz gezielt durch Körperübungen trainieren, wenn es ungewohnt oder schwierig erscheint, sich emotional in die eigene Sexualität fallen zu lassen.



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