Alle jagen ihn

Alle jagen ihn - den Orgasmus

Eintrag vom: 11.03.2018



Jede und jeder will ihn haben und oftmals wird beim Sex davon ausgegangen, dass der Höhepunkt das einzig wichtige Ziel ist. In manchen Situationen kann ich diesem Gedanken zustimmen, dass Sex mit Orgasmus eine lohnenswerte Erfahrung ist. Viele Mythen ranken sich um den Gipfel des körperlichen Liebesspiels. Dabei gibt es so viele verschiedene Arten von Orgasmen. Für manche ist es ein Kribbeln, dann eine stärker werdende Hitze und das Gefühl von irgendetwas überströmt zu werden. Für andere ist es eher eine Welle von Empfindungen, die sich überlagern, vermischte Emotionen, ein kurzer (oder auch längerer) Augenblick des Rausches. Für einige Menschen lässt sich der sagenumwobene Orgasmus gar nicht ansatzweise in Worte fassen. Doch eines ist sicher. Wir sind alle fasziniert von dem ekstatischen, atemberaubenden und zerschmetternden Moment, in dem wir ihn erleben. Was aber auf keinen Fall unbeachtet bleiben sollte, ist der Weg zum Klimax. Und für die Art der anschließenden Entladung ist dieser „Push“ nach oben sogar relativ entscheidend. Bringt man sich in minutenschnellen oder gar sekundenschnellen Bewegungen zur maximalen Stimulation, ist die Erreichung des Höhepunktes zwar durchaus angenehm, aber vermutlich oft ein sehr punktueller Genuss, bei dem im Anschluss die Entspannung das eigentlich Erstrebenswerte ist. Hat man bei der ganzen Sache gelernt sich Zeit zu lassen und in variantenreichen Bewegungen die Erregung zu steigern, ist die körperliche Entladung deutlich intensiver. Das hängt zwar auch noch mit weiteren Einflüssen zusammen, doch der Schlüssel zu andersartigen Orgasmen ist die Bewegung. Spitzfindig gesagt kann man noch einen draufsetzen und zwischen den rein körperlichen orgastischen Entladungen und einem tatsächlichen Orgasmus, der mit Emotionen verknüpft ist, unterscheiden. Dies würde in diesem kleinen Blog-Beitrag allerdings zu weit führen. Und zu behaupten was nun besser ist oder für jemanden Empfehlungen auszusprechen, halte ich ebenfalls für gewagt. Festgehalten sei nur, dass es viele Facetten des Kommens gibt und jeder Mensch seinen eigenen Körper dafür als Forschungsfeld hat.



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