Sex als Wunderwaffe

Sex kann einen intensiven Kontakt ermöglichen.

Eintrag vom: 13.08.2018



Sich beim partnerschaftlichen Sex zu begegnen, kann höchst unterschiedlich sein. Die einen mögen es lieber in gewohnter Weise, andere probieren ständig neue Spielarten aus und wieder andere genießen sich und den Partner oder die Partnerin einfach selbst. So einfach wie das klingt, ist es aber nicht. Sex kann vielfältig sein und das kann zu Überforderung führen. Kommunikation im Bett ist dabei für das Stehen oder Fallen einer genussvollen sexuellen Erfahrung das entscheidende Rädchen, an dem jeder von uns drehen kann. Dabei ist auch das tatsächliche Reden gemeint, doch was auch definitiv nicht von der Bettkante zu stoßen ist, sind die körperlichen Ausdrucksarten. Stöhnen, Lachen, Gesichtsmimik, Akzeptieren der eigenen und der fremden Körpergerüche, -geräusche und –überraschungen und natürlich nicht zu vergessen: die Hände. Das taktile Erleben ist beim Sex zwar nicht (immer) bewusst gesteuert, hat aber einen riesigen Einfluss aus das Empfinden von Berührungen. Wer sich spürt und es schafft sich von den Gedanken um das eigene Sein zumindest für eine Zeit lang zu verabschieden, kann sich beim Sex hingeben. Und dieses Kommunizieren, ob nun verbal oder körperlich, läuft dann durchaus ohne darüber nachzudenken, was, wie und warum man etwas von sich gibt. Neben den oben genannten körperlichen Ausdrucksformen gibt es natürlich noch viele weitere, die man mehr oder weniger üben kann. Lässt sich ein sexuelles Erlebnis mit Hingabe erspüren, so kann Sex zu einer Art Wunderwaffe werden, weil auf keine andere Weise ein Kontakt zwischen zwei Menschen entstehen kann, der sich in seiner Tiefe… oder Hemmungslosigkeit… oder Genussfähigkeit… oder Problemlösungsstrategie… oder Erkenntnisgewinn… oder als Liebesgefühl ähnlich intensiv herstellen lässt.



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